Bisher konnte sogar ich, trotz tief verwurzelter antinationaler Reflexe, einigermaßen zufrieden auf die Klinsmann'sche Nationalmannschaft blicken. In einem SZ-Interview macht einer der Unsympathischsten, "Asa", nun jegliche Sympathie zunichte.
SZ: Herr Asamoah, Sie sind der offizielle Discjockey der Nationalmannschaft. Was legen Sie morgen in der Kabine vor dem Spiel gegen Argentinien auf?
Asamoah: Wie immer. Ein Lied von Xavier Naidoo, aber ich weiß jetzt nicht, wie es heißt. Das hören wir zum Aufwärmen. Der Refrain ist ungefähr: Was wir nicht alleine schaffen, schaffen wir zusammen... Aber wie das Lied heißt? Na, ich krieg’s schon raus. Fragen Sie mich nach dem Spiel noch mal.
Das ist ein bißchen so, als würde man erfahren, dass der leckere Brotaufstrich, den man jeden Morgen isst, aus ausgepressten Kinderleichen hergestellt wird. Xavier Naidoo, ich bitte euch. Das ist ja schlimmer als Genitalherpes.
Auf der anderen Seite offenbart sich das enorme Steigerungspotenzial der Mannschaft: Wenn die trotz so einer Scheißmucke (die vllt sogar illegal downloadet wurde? Er kennt nicht mal den Titel?) so gut spielen, wie würden die denn abgehen, wenn man ihnen K.I.Z. vorspielte?