Sehr komisch. Jetzt behaupten Wissenschaftler schon, sie hätten Ahnung vom wirklichen Leben. So zitiert Spiegel Online: "Die Bundesliga berichtet nicht mehr über Fußball, sondern gerät mehr und mehr zu einer Werbesendung für Produkte, Personen und Sendungen", heißt es in dem Brief. Die Sendung verkomme zu einer Gameshow." (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,376960,00.html) Aber in der Sachen haben sie recht: Die Sportschau ist wirklich eine reine Werbesendung, schlimmer als alles, was jemals im Privatfernsehen lief (bis auf das DSF-Hähndie). Und dann auch noch so ein geiles Gegenargument:
Röver kann die Kritik der Wissenschaftler nicht verstehen: "Die Beobachtungen in dem Brief decken sich nicht mit den Reaktionen der Zuschauer." Nach einer Studie der "Bild am Sonntag" würden 75 Prozent der Zuschauer die "Sportschau" besser beurteilen als die anderen Formate, die über die Bundesliga berichteten. Zusätzlich sei bei öffentlich-rechtlichen Sendern die Werbezeit rechtlich beschränkt, so dass ein Übermaß an Werbung gar nicht möglich sei.
Na dann ist ja alles bestens: Eine "Studie" der BamS. Herzlichen Dank. Und das BamS-Leser Untermenschen sind, ist auch klar. Insofern ist die Sportschau perfektes Unteschichtenfernsehen für Untermenschen, denen fällt auch die Werbung nicht auf. Und die Tatsache, dass eigentlich kein Fußball gezeigt wird. Die beste Zusammenfassung im FreeTV läuft weiterhin Sonntags um 9.45 Uhr im DSF. Punkt.