Aber wen wundert's? Ein Volk, das sich widerspruchslos Ferrero-Werbung gefallen lässt, das sich an wabbeligen Freaks in Nachmittag-Talkshows ergötzt, das sich über Stefan Raab und humorige Zombies wie Profitlich und Atze labt, bekommt die Wahlergebnisse, die es verdient.
(Siemes, Reinhard: Schlappe für die Werber. In: werben & verkaufen 38/2005, S. 117.)
Insofern gilt tatsächlich: suum cuique. Was allerdings für D bedeutet: das Merkel als Kanzler und Schwesterwelle geklont für alle anderen Ministerien, bis auf Kultur, das kriegt Beckstein. Man fühlt sich an alte Punkzeiten erinnert und möchte fast schreien: "Deutschland verrecke." Aber dem bedarf es nicht, denn das tut es schon von alleine.