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Weblog oder so von Christian Kohl. Teil der Website christiankohl.net.

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+ 14 - 16 | § The good, the bad, and the ugly

Good: SVW!; Muse@Arena;

Bad: My left hip, my right shoulder

Ugly: Uli, Felix, Andi und Mirko

+ 10 - 7 | § The F-Word

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 9.7.2006:

(...)

Dieser juristische Tanz um das amerikanische Tabuwort schlechthin, das „F-Wort“, „f-k“ oder „f*ck“, wie es in den allermeisten Texten apostrophiert wird, ist kein Einzelfall. Christopher M. Fairman, Öffentlichrechtler an der Universität von Ohio, hat gerade eine ganze Abhandlung über die Rechtsgeschichte dieses Tabus vorgelegt. Alle Kollegen, so teilt er mit, hätten ihn gewarnt, seinen Beitrag „Fuck“ zu nennen, so würde er nie publiziert.
Doch Fairman wollte sich nicht weiter an der Pflege der für ihn juristisch völlig unsinnigen und moralisch bigotten Verrenkungen beteiligen. Nieder mit Tabus, die niemanden schützen, so schließt Fairman seinen siebzigseitigen Bericht.

Von der Website des amerikanischen „Social Science Research Networks“, in dem die Juristen, Ökonomen und Soziologen der großen Universitäten zusammengeschlossen sind, ist er seit März 2006 ganze 4744 Mal heruntergeladen worden - für eine juristische Abhandlung eine ganze Menge, der Spitzenreiter der letzten sechzig Tage mit dem nicht minder interessanten Titel „Why tolerate religion?“ bringt es auf 1728, die Durchschnittsleserzahl wissenschaftlicher Aufsätze liegt um eins herum.

„Unmögliche sexuelle Handlung“

Fairmans Beschäftigung mit der Jurisprudenz des Fluchens entzündete sich am Klima „politischer Korrektheit“ in Amerika. Studenten, mit denen er über sexistisches Verhalten von Anwälten diskutierte, hatten ihm danach vorgeworfen, derbe Schimpfworte aus Urteilen zitiert zu haben. 2002 war ein Mann in Michigan mit 75 Dollar und vier Tagen Haft bestraft worden, weil er ein paarmal „Fuck!“ in Hörweite von Kindern und Frauen ausgerufen hatte, als er auf dem Fluß Rifle aus seinem Kanu fiel, und hatte damit gegen ein Gesetz von 1897 verstoßen. Und als Vizepräsident Cheney im Juni 2004 den Senator Patrick Leahy während eines hitzigen Austauschs auf dem Gang des Senats aufgefordert hatte „fuck yourself“, berichtete die „Washington Times“, Cheney habe „dem Senator nahegelegt, eine anatomisch unmögliche sexuelle Handlung auszuführen“.

Was nicht zutrifft, wie Fairman argumentiert. Denn die Obsession mancher Amerikaner durch den Verdacht, irgendwo gehe es obszön zu, hindere sie daran, Arten des Fluchens von lüsternen Mitteilungen zu unterscheiden. Wortgeschichtlich bezeichnet „fuck“ in der Tat zunächst nur den Geschlechtsverkehr. Um 1450 herum taucht es zum ersten Mal in einer lateinisch-englischen Satire auf Karmelitermönche auf, schon damals in codierter Umschrift: „Non sunt in coeli, quia gxddbov xxkxzt pg ifmk“, entziffert: „Sie sind nicht im Himmel, denn sie ficken die Weiber von Ely“, eine Stadt in der Nähe von Cambridge. 1598 wird es in einem italienisch-englischen Wörterbuch erwähnt, doch den ersten Eintrag ins maßgebliche „Oxford English Dictionary“ erhält es erst 1972 - ein Jahr nach Cohen vs. California.

(...)


Christopher M. Fairman: „Fuck“. Working Paper No. 39 des Center for Interdisciplinary Law and Policy Studies, Ohio State University 2006. http://ssrn.com/abstract=896790

+ 9 - 8 | § Science and Religion

Today I'll try to ignore all "da ruckus" (Wu-Tang Clan 1993) concerning caricatures of Mohammed and use absolute scientific truths to show (a) why muslims have banned pictures of Mohammed and (b) why the reaction that violent.

(a) is actually quite easy to explain if one studies the groundbreaking research of Foucault (1968), Derrida (1968), Lacan (1968), Latour (1968), and Irigaray (1968). As postmodernisttransgendercultural reseach by these authors has shown, it all comes to size. Size Does Matter. It goes like this: Moses was multi-sexual: he screwed animals, men, women, dead or alive, and he was famous for his 50cm dick. Jesus was bisexual: he didn't screw animals, but had lots of fun with his apostels and they enjoyed his 30cm. Mohammed on the other hand was gay and measured only a tiny 8cm (erected). And that's why pictures of him are banned - muslims just feel embarassed. (That's also the reason why there are so many islamist suicide bombers: if you read the koran to often, your penis starts shrinking.)

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+ 9 - 7 | § Nature vs Nurture revisited

I'd like to come back to Wednesday night's events and, since most media outlets have so far centered on cultural effects and hermeneutic reasoning, I'd like to try a more scientific analysis to expose the real culprits. So let's first consider what good , culture-independent reasons Turks and Swiss people might have to attack each other.

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